Kurz nach dem ersten Kennenlernen mit unter anderem Ingo in einem Café im Dortmunder Kreuzviertel, saßen wir gemütlich beisammen und hatten dann die Idee, das ACC- Treffen, das 2012 in Luxemburg stattfand, zu besuchen.

Im ACC- Forum war ich schon seit meiner aktiven Berlingo-Zeit registriert und somit stand einer Anmeldung für das Pfingsttreffen nichts mehr im Wege.

Geplant war die Anreise am Freitag, aber erstens kam es anders und zweitens als man denkt: Mein Arbeitgeber konnte am Freitag Mittag nicht auf mich verzichten und ich musste bis 22.00 Uhr arbeiten.

Kurzes Telefonat mit den Vorausgefahrenen mit der Bitte um das Freihalten eines Stellplatzes und somit fuhren wir erst am Samstagmorgen um 4.00 Uhr in Dortmund los.

Der Break lief mit dem Anhänger hervorragend und wir trafen schon um 7.15 auf dem Campingplatz ein. Alle lagen noch in den Zelten und Wohnwagen und schliefen, sogar die Anmeldung war noch nicht besetzt.

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Nach kurzer Wartezeit konnten wir einchecken und  uns das erste Mal von der, dank der zu erhöhenden Bodenfreiheit des Breaks, guten Geländegängigkeit überzeugen. Da die meisten Teilnehmer schon am Freitag angereist waren, befand sich der von unseren DS- Freunden freigehaltene Stellplatz natürlich „mittendrin“. Eine Anfahrt war nur über eine nicht gemähte matschige Pferdekoppel möglich.

Alles ging problemlos und wir bauten unser Zelt in gefühlter Rekordzeit bei schönstem Wetter auf.

Jetzt lernten wir Andreas und Norbert kennen die, während Ingo beim Joggen war, schon das Frühstück vorbereitet hatten. Nach einem ausgiebigen Frühstück beschlossen wir, die sehr guten Ortskenntnisse von Ingo zu nutzen und Luxemburg zu entdecken. Unsere Tour ging quer durch das Großherzogtum und ließ uns viele malerische Plätze, tolle Ausblicke und kleine Städtchen entdecken. Nach so vielen tollen Eindrücken kehrten wir zu unserem Campingplatz zurück.

Nachdem wir unterwegs noch ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen eingekauft hatten, haben wir die Grills angeworfen. Hier kamen noch Thomas und seine Familie zu uns und wir haben an mehreren zusammengerückten Tischen einen herrlichen Abend verbracht. Zu vorgerückter Stunde lernten wir noch unseren positiv verrückten britischen Nachbarn Marc aus England kennen, der mit einem Döschwo der besonderen Art das Treffen besuchte.

Nach vielen Benzingesprächen aber auch vielen lustigen Anekdoten, krochen wir todmüde in unsere Schlafsäcke.

Vorher hatten wir noch das „Programm“ für den nächsten Tag abgesteckt und waren übereingekommen, noch mal auf eigene Faust loszuziehen. Sonntag wurden wir relativ unsanft von mehreren Schüssen aus Schrotgewehren und großkalibrigen Waffen geweckt. Des Rätsels Lösung lag relativ klar auf der Hand: Der Campingplatz lag direkt neben einem Schießplatz.

Nach einem leckeren Frühstück, das durch Vorkommnisse, die an Szenen aus dem Film „Der Abgreifer“ erinnerten aufgelockert wurde, brachen wir erneut zu einer Entdeckungstour durch´s Ländle auf.

Am Nachmittag ging´s zurück zum Zelt wo Norbert Prause es sich nicht nehmen ließ, mit Marc in der „Superente“ mit Tempomat die geführte Ausfahrt des ACC mitzufahren. Den Tag ließen wir dann bei Würstchen und akribisch von Andreas vorbereiteten Minutenkoteletts ausklingen.

Der nächste Morgen stand im Zeichen der Abreise. Schlafsäcke verstauen, Zelte abbauen und das gesamte Zeug, was man mitgebracht hatte musste verstaut werden. Unser Anhänger wurde wieder beladen und der Platz leerte sich allmählich.

Ein tolles Wochenende mit vielen neuen Eindrücken und netten Leuten lag hinter uns. Die Heimfahrt erfolgte stressfrei und ohne Pannen und somit kamen wir wohlbehalten wieder im „Pott“ an.

Auf die Frage wie es war würde unser Hund antworten: Wau.

 

Text und Bilder:  Jens