Nun, ja, wie fängt man die merkwürdige Geschichte zu einer „Märkwürdigen Ausfahrt“ an?

An irgendeinem Tag, gefühlt vor langer, langer Zeit – böse Zungen behaupten, man wäre noch mit dem Planwagen angereist - gab es ein Treffen zwischen zwei DSlern zwecks Meßwerkzeug- und Diagnoseteilaustausch am Sorpesee, zu dem ich aus heute nicht mehr rekonstruierbaren Gründen dazustieß. Den Rest wird der Uli hierzu erzählen.

Auf jeden Fall beschlossen wir, ein solches Treffen zu wiederholen und nochmal in den Märkischen Kreis, auch lokal „Märkwürdiger Kreis“ genannt, zurückzukehren und dies auch im DS-Forum kundzutun, falls sich noch ein paar Begeisterte anschließen wollten. So kam es denn zur ersten Ausfahrt, die zwar noch nicht wußte, dass sie märkwürdig war, aber noch merkwürdig enden würde; dazu später mehr.

Als immer schon Begeisterter der wunderbaren und oft verkannten Landschaft NRWs kannte ich noch aus Motorradfahrertagen eine Menge Schleichwege und so bot ich den „Städtern“ an, auf Rumpelpfaden die „Landeier“ (O-Ton Uli, selbst Eingeborener) besuchen zu fahren.

Die Begeisterung für das „Rumgurken“ auf Nebenstrecken und sich noch einmal zu weiterer Vertiefung der IDenreichen göttlichen Welt wiederzusehen, war so  groß, dass wir beschlossen, irgendwann einen neuen Ausflug zu unternehmen, wieder in den Märkischen Kreis und dann nochmal und nochmal und irgendwann, war dann der Name „Märkwürdige Ausfahrt“ geboren und ist zu einer netten Einrichtung, typischerweise als Saisonabschluß geworden, zu dem sich regelmäßig der sogenannte „harte Kern“ mit immer ein paar neuen Gesichtern einfindet. Die inzwischen feste Tradition, dass man die Ausfahrt mit einem, sagen wir einmal, französisch angehauchtem Buffet eröffnet, liebevoll organisiert von den wahren Göttinnen, rundet die Veranstaltung auch auf kulinarischer Ebene ab.

Der von einigen Hartgesottenen immer wieder erhobenen Vorwurf, dass in diesem Rahmen auch immer wieder, nicht nur die eine, sondern auch die andere Flasche eines nordfranzösischen Schaumweines geleert wird, ist völlig haltlos. Richtig ist hingegen, dass inzwischen auch schon ein Anhänger als rollender Buffetwagen im Einsatz war.

 

 

Text:  Ingo